Dass Straßen auf Sylt denen in Sibirien ähnel, soll ein Ende haben. Bauausschuss genehmigt Mittel für Sanierung. Eine Information der Ferienwohnung Sylt - Sylter Deichwiesen
„Die Straßen sind in einem solch schlechtem Zustand, dass wir sie bald schließen müssen.“ Mit diesen dramatischen Worten verwies Tiefbauamtsleiter Rainer Brudnitzki auf der jüngsten Sitzung des Bauausschusses auf den Zustand der Dr-Ross-Straße in Westerland, des Ingiwais in Keitum und der Straße Gurtmuasem in Morsum hin. Aufgrund der angespannten Haushaltslage der Gemeinde Sylt hatte die Politik eigentlich entschieden, für die Sanierungsarbeiten kein Geld in den Haushalt 2015 einzustellen. Brudnitzki bat darum, diese Haltung zu überdenken. Insgesamt würden die Baumaßnahmen fast dreieinhalb Millionen Euro kosten. Gut eine Millionen würden dabei auf die Gemeinde fallen, den Rest würden die Anwohner durch die Ausbaubeiträge beisteuern müssen. Damit die Gemeinde das trotz leerer Kassen schnell zu Werke schreiten kann, lautete der Vorschlag des Bauamts, 75 Prozent der Ausbaubeiträge als Vorauszahlungen einzufordern. Ursula Lunk-Lorek (SWG) unterstützte dieses Ansinnen: Es sei dermaßen schlimm, die Dr-Ross-Straße entlang zu fahren, auch als Radfahrer, dass man es geradezu als gefährlich bezeichnen könnte.
Nach Sylter Rundschau
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